Sudoku Anleitung

sudoku online spielenDas Sudoku Puzzle besteht aus meist drei Kästchen diagonal und senkrecht und in jedes Kästchen passen neun Zahlen. Jede Zahl darf in jedem der drei diagonalen und senkrechten Kästchen nur einmal vorkommen und ebenso ist es auch in der diagonalen und senkrechten Reihe. Diese Verknüpfung von Reihe und Kästchen wird später auch helfen Eselsbrücken zu bauen, wie man ein Sudoku schneller lösen kann.

Reihen und Kästchen werden um die fehlenden Zahlen ergänzt. Hier kommt auf die schnelle oder langsame Auffassungsgabe an. Vielleicht sollte man sich auch einfach schon klar darüber werden, warum man Sudoku spielt? Nur zum reinen Spaß oder als Gedächtnistraining? Und kann wo kann man Sudoku online spielen? Wir zeigen es!

Neuerdings gibt es dieses Puzzle-Art auch mit Buchstaben und Symbolen. Bei den Symbolen wird man leicht an Spielautomaten in Spielhallen und Casinos oder einfach nur an Las Vegas erinnert. Jedoch es gibt für jede Art von Sudoku nur eine Lösung, aber wie man dahin gelangt, gleicht fast einer Wissenschaft für sich. Oder der ein oder andere macht ein großes Geheimnis daraus. Letztlich zählt ja die Pfiffigkeit und die Logik einen Schritt nach dem anderen zu setzen, um an die richtige Lösung zu kommen.

Der eine löst das Sudoku mit Bleistift und Radiergummi, ähnlich wie das schwierige Kreuzworträtsel in der New York Times. Der andere geht brachial vor und macht passend, was nicht passt und das mit Kugelschreiber. Letztlich zählt der Spaß und die Freude eben das Rätsel auf die eigene originäre Weise gelöst zu haben. Je nach Schwierigkeitsgrade wird zwischen leicht, mittel und schwerem Sudoku unterschieden. Der eine löst über Ausschlussverfahren. Der andere schreibt mit Bleistift in ein Kästchen einfach die Möglichkeiten rein. Es gibt sogar schon Online Sudokus, die diesen Schritt schon in ihrer Variante anbieten. Natürlich interessanter bleibt die Selbsteintragung mit spitzem Bleistift.

Die 10 Sudoku Gebote

  • 1. Schritt: Entscheiden zwischen leicht, mittel und schwerem Sudoku.
  • 2. Schritt: Kleine Brötchen backen: Mit einem Leichten und Kleinen beginnen.
  • 3. Schritt: Einfach alle erreichbaren Sudokus ausschneiden und damit anfangen.
  • 4. Schritt: Versuchen die Zahlen im gesamten Sudoku zu erfassen.
  • 5. Schritt: Nach schnell zu ergänzenden Zahlen suchen.
  • 6. Schritt: Nun kommen die Kästchen dran. Schauen welche Zahlen fehlen.
  • 7. Schritt: Senkrecht und waagerecht die fehlenden Zahlen erfassen.
  • 8. Schritt: Bleistift oder Kugelschreiber. Extravagant geht es auch mit Füller!
  • 9. Schritt: Genug Denkpausen einlegen.
  • 10. Schritt: Ausreichend Ruhe, ein Kalt-Getränk und was zum Knabbern, sonst leidet der Stift.

Diese zehn Sudoku-Gebote bilden einen guten Start ins Sudoku-Leben. Vielleicht helfen sie ja, sich dann später an den verschiedenen Sudoku Varianten zu versuchen: Killer-Sudoku, X-Sudoku, Hyper Sudoku, Fudschijama, Samurei Sudoku, Treppen-Sudoku, Nonomino-Sudoku, Roxdoku, Vergleichs -Sudoku. Str8ts. Kakuro, Buchstaben-, Silben und Wörter-Sudoku zu versuchen.

Sudoku Arten

Killer-Sudoku

ist eine beliebte Variante des Sudoku. Die meisten Varianten haben auch hier 81 Felder 81 Felder sind in kleine Bereiche gruppiert, welche jeweils mit einer kleinen Zahl versehen sind. Diese gibt die Summe aller Zahlen gibt in kleinen Feldern den Anhaltspunkt um die richtige Verteilung vornehmen zu können. Neben der gewohnten Logik des normalen Sudoku wird hier zusätzlich das Kopfrechnen verlangt und trainiert. Ein beliebtes Sudoku, dass über kurz oder lang auch die Grundschulen erreichen wird. Ob das Killer-Sudoku das wirkliche bessere Sudoku ist, wird eher durch den persönlichen Geschmack des Spielers bestimmt.

X-Sudoku

X-Soduku ist eine Erhöhung des Schwierigkeitsgrades beim Sudoku. Wem das Einfache eben nicht reicht, der legt noch einen Level dazu: zusätzlich zu den Bedingungen des normalen Sudokus muss nun auch auf den beiden Haupt – Diagonalen jede Zahl einmal vorkommen muss. Der Name leitet sich von den Treppen artig aufeinander aufbauenden Diagonalen ab, die zusammen je eine Tangente des X bilden . Natürlich gibt es auch bei dieser Spielvariante vielerlei Spielvariationsmöglichkeiten.

Hyper oder Fenster Sudoku

Wie der Name es schon fast provokativ sagt, ist es einfach schon etwas drüber.Außer Kontrolle fasst es vielleicht etwas besser. Zusätzliche Fenster erschweren das Sudoku durch zusätzliche angefügte Fenstereinheiten. Dadurch verlagert sich der logische Lösungsansatz auf die Blöcke. Von den Blöcken muss man nun hin zu den Zeilen und Spalten denken. Ein Umkehrschluss, der dem einzelnen sicher nicht leicht fallen muss. Aber auf dem Weg zur Meisterschaft und Perfektion ist diese Variante dann ein Muss. Sicher ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, aber hier werden Meister geschaffen. .

Fudschijama

Ist die höchste Erhebung Japans und dieser Berg ist heilig. Um ihn ranken sich viele Geschichten, Mythen und Legenden. Von der Herkunft dieses Sudoku kann man dann auch ganz leicht die Bedeutung des Namens Sudoku erklären, denn er bedeutet: Eliminieren von Zahlen. Das Fudschijama treibt das Sudoku nun wirklich mit seiner Größe auf die Spitze und das Gehirn zu Höchstleistungen an. Es ist eindeutig für Fortgeschrittene und Eingeweihte in die Kunst des Sudoku. Aber versuchen sie es mal mit einem Kirschblütentee und im Hintergrund ein Bild vom Fudschijama. Entweder es treibt sie in die Verzweiflung oder in die höheren Sphären der Sudoku-Heiligkeit. Die Macher haben auch ein vier mal vier Mini-Sudoku mit zweier Kantenlänge pro Kästchen erfunden. Hier können nur vier Zahlen oder Symbole eingetragen werden.

Samurai Sudoku oder Gattai 5

Bei dieser Variante überlappen sich fünf Standard-Sudokus und sind X-förmig dabei angeordnet.Eines zentral in der Mitte und die anderen X-förmig darum angeordnet. Insgesamt ergeben sich durch dieses Anordnung einundvierzig Blöcke mit 365 Felder. Spielbar ist diese Variante auch als Gattai 8 (also mit acht Blöcken) oder Gattai 13 mit dreizehn Blöcken. Monster spielen in japanischen Filmen schon immer eine große Rolle und so verwundert solch ein Monster-Sudoku nicht. Es braucht auch den erfahrenen Profil mehrere Stunden beziehungsweise Tage um ein solches Monster-Sudoku zu lösen.

Treppen-Sudoku

Das Treppen-Sudoku findet sich eher seltener in Zeitungen und Zeitschriften, da es sehr viel Platz braucht und meist ist ja das Sudoku mehr als Lückenfüller in der Rätsel-Ecke angesiedelt und weniger als Herausforderung, wie in einem richtigen Sudoku Rätsel-Heft, wo meist schon verschiedene Variationen an Sudokus angeboten werden. So auch das Treppenstufen-Sudoku. Eine Sudoku, dessen Aufbau der Blöcke wie ein Treppe ausschaut. Im englischen Sprachraum, wo es scheinbar sich auch größerer Beliebtheit erfreut, wird es einfach „Stairstep Sudoku“ genannt.

Das Sunday Telegraph Sudoku

Dieses Sudoku erschien erstmalig im Sunday Telegraph. Scheinbar ist es auf diese englische Tageszeitung beschränkt und hat hier gerade seine Anhängerschaft. Diese Variante , besteht aus neun Feldern, aber ihre Form ist asymmetrisch. Sie werden wegen ihrer Irregularität auch mit dem Namen Nonominos bezeichnet. Es gibt hier nur eine sehr begrenzte Anhängerschaft, die es spielen können und noch viel schwieriger dürfte das Machen dieser Sudokus sein.

Roxdoku

Roxdoku wird dreidimensional gespielt und und besteht aus 3×3×3 Quadern als Felder, jedenfalls in der Grundform. Und wie das Wort schon Grundform schon andeutet, gib es auch hier eine Unzahl an Unterarten, deren Begrenzung nur darin liegt, dass man vielleicht kein Neues dazu erfinden könnte. Hier darf nicht nur in Zeilen und Spalten, sondern auch in Ebenen keine Zahl/Buchstabe doppelt sein. Hier betritt man wohl die Genie-Stufe des Sudokus und ist dem Ausgangs-Sudoku im magischen Würfel beziehungsweise dem magischen Quadrat sehr nahe. Schon die alten Römer und Babylonier kannten dieses magische Quadrat und spielten es, was archäologische Funde beweisen . Das Roxdoku lässt sich am einfachsten in seiner Dreidimensionalität auf dem Computer spielen, damit man es besser drehen kann.

Vergleichs-Sudoku oder Comparison Sudoku

Dieses Sudoku erschien erstmalig in Österreich in einer Ausgabe des Standards erstmals am 2. August 2006. In einem Vergleichs-Sudoku befinden sich überhaupt keine Zahlen , sondern die Grenzlinien aller Einzelfelder eines jeden Quadrat sind mit Quadrat übergreifende Kästchen nach allen Seiten versehen. Hier spielt immer das Vergleichen der Zahl mit größer Als oder kleiner Als eine Rolle. Hier gelten wie immer die Sudoku-Regeln, aber alles wird eben bestimmt von größer oder kleiner als. Erstmalig taucht diese Art des Sudoku in Frankreich auf. Als Quelle wird die Zeitschrift Puzzler von 1999 genannt, wo es erstmalig aufgetaucht sein soll. Wie man hier schon erkennen kann, gibt es einen regelrechten Sudoku-Hype, wo es mehr um die Erschaffung und Gestaltung neuer Sudoku Varianten ging als um deren Lösung. Was natürlich letztlich ein Unsinn ist, denn nur ein lösbares Sudoku macht wirklich Sinn.

Kakuro ist der Newcomer

Kakuro wird mittlerweile als Newcomer oder als Variante oder von Sudoku bezeichnet, ist aber g enau betrachtet ein eigenständiges Zahlenrätsel. Im Kakuro spielt eindeutig der Zahlenwert aller Zahlen die wichtige Rolle. Manchmal trifft man auch die Auffassung, dass Killer-Sudoku ein Konstrukt aus Kakuro und Sudoku sei. Beides trifft nicht zu. Kakuro ist ein eigenständiges Spiel, dass eben dem Sudoku ähnelt. Sudoku kann man mit Buchstaben, mit römischen und arabischen Zahlen spielen. Kakuro kann man nur mit Zahlen spielen.

Einfaches Str8ts

Einfaches Str8ts verwendet wie jedes Sudoku Ziffern und Blöcke. Aber hier werden als Hürde schwarze Felder wie in Kreuzworträtseln eingebaut. Das heißt, dass diese schwarzen Felder leer bleiben unter Umständen aber auch mit Zahlen gefüllt werden. Hier kommt das Zufallsprinzip mit ins Spiel. Meistens sind die schwarzen Felder schon mit einer Hilfszahl gefüllt. Anstelle der drei mal drei Quader treten in Str8ts die Straßen an deren Stelle.

Sudoku Anleitung (Video)

Sudokus im Einsatz in den Grundschulen

Grundsätzlich ist Sudoku durchschnittlich ab ca. acht Jahren geeignet. Aber der deutsche Grundschullehrer Bernd Wehren hat diesen spielerischen Lernansatz für die Jüngsten abgeändert und weiterführend entwickelt, um es im pädagogischen Lernbereich der Grundschulen ein zusetzt., Schon die Kleinsten im Vorschulalter lieben es:Sudokus mit Tieren, Zeichen, Zahlen und Buchstaben zu lösen. Das heißt mit ausreichend Motivation sind auch Kinder vorher schon an diesem kognitiven Lernansatz interessiert. Die Sudokus werden grundsätzlich zum Lesen – und Schreiben lernen in der Grundschule eingesetzt. (Beispiele), um den spielerischen Lerneffekt hervorzuheben. Wobei auch dies ein hohes pädagogisches Geschick erfordert die Fähigkeiten der Kleinsten zu fördern und es ausreichend mit einer anderen Vielfalt an Methoden zu mischen. Denn das Rechnen ist kein Spiel, sondern hat ganz klare Ziele, damit Kinder Fähigkeiten erlernen und anwenden können. Letztlich zählt hier die Botschaft. Hier liegt eindeutig die Grenze. Durch das wiederholende Lesen, Schreiben und Legen der Buchstaben, Zeichen oder Wörter sollen Kinder Anreize geschaffen werden mehr Freude am Lernen zu haben. Das mnemotechnische Prinzip lässt die Schüler vieles schneller und einfacher mit einer Art Eselsbrücke einprägen, was das Wort mnemotechnisch ja letztlich bedeutet. Aber man darf auch nicht enttäuscht sein, wenn das nicht bei jedem Kind so funktioniert. Jede Methode hat ihre Grenzen, besonders wenn man sich von ihr einen Nutzen verspricht. Sudoku bleibt aber in aller erster Linie ein Mehrwert-Spiel, was einen Effekt und Nutzen haben kann. Aber das Benutzen für etwas, kann leicht das Spielerische abhanden kommen lassen.

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